Mineralkristalle… selbst gemacht! 

Für die Entstehung von Mineralkristallen ist in der Regel ein spezieller natürlicher Prozess erforderlich, der extrem hohen Druck und Temperaturen erfordert, wie sie nur in den Tiefen der Erde vorkommen. Ohne sich die Mühe der Magma zu machen, können wir zu Hause versuchen, kleine Kristalle mit einer Substanz herzustellen, die wir jeden Tag benutzen: Kochsalz oder Natriumchlorid. 

Für dieses Experiment brauchst du: 
– 2 Bleistifte 
– 2 große Fäden 
– Salz (nicht jodiert) 
– 4 Tropfen Lebensmittelfarbe 
– 2 Gläser 
– Wasser 

Erhitze mit Hilfe eines Erwachsenen das Wasser in einem der Gläser; lass das andere bei Zimmertemperatur. Die Lebensmittelfarbe und zwei gehäufte Esslöffel Salz in jedes Glas geben und umrühren. Du wirst gleich sehen, dass sich ein Teil des Salzes nicht auflöst und am Boden des Glases zurückbleibt: der Grund ist, dass wir eine übersättigte Lösung hergestellt haben, die mehr Salz enthält, als das Wasser auflösen kann. Die Löslichkeit hängt immer von der Temperatur ab. Du kannst also feststellen, dass sich im wärmeren Wasser mehr Salz aufgelöst hat.

Binde nun die Fäden an die Bleistifte und lege die Bleistifte waagerecht auf die Ränder der Gläser, so dass jeweils ein Faden nach unten zum Wasser hin verläuft. Ein paar Tage stehen lassen und nicht anfassen… es bilden sich Kristalle! Es werden nämlich sich kleine undurchsichtige Würfel bilden, die nach und nach immer höher auf dem Faden erscheinen. Nun ist es Zeit, zu beobachten und zu überlegen: In welchem Glas haben sich die größten Kristalle gebildet? Und welche Formen haben sie? Worauf können diese Unterschiede zurückzuführen sein? 

Viel Spaß beim Experimentieren! 

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Alice Stocco studia gli ambienti acquatici, esamina canne di palude e parla con le immagini satellitari. La sua famiglia dice che non è facile capire che lavoro faccia ma, d’altra parte, ciascuno cerca la felicità come può.

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