Ombra (Schatten) de Vin

Seit dem neunzehnten Jahrhundert haben die Weinhändler, die auf dem Markusplatz Handel trieben, ihre Stände um den Glockenturm herum aufgestellt und sind seinem Schatten gefolgt, um die Produkte immer frisch zu halten und nicht durch die Hitze, die manchmal ganz Venedig erstickte, zu verderben. Im Jahr 1889 begann das Restaurant „Alla Speranza“ in San Polo, das Weinglas offiziell „Schatten“ zu nennen.

Noch heute hört man in den „Bacari“, den typischen venezianischen Tavernen, jemanden einen Schatten bestellen. Der Tradition nach wird der Schatten von „Cicheti“ begleitet, d. h. köstlichen kleinen Happen nach venezianischen Rezepten, wie Polenta mit Kabeljau, Fisch- oder Fleischbällchen, Tintenfisch, Sardinen in Saor, Tintenfisch, Musetto, frittierte Zucchini-Blüten und vielem mehr.

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